Risikoanalysen aus der Cloud - Webanwendung von variate energy

Alles über unser Projekt mit variate energy und der perfekten Kombination aus AWS-Services und Low Code. 

Mit den Gründern Charlotte und Joachim von variate.energy haben wir gemeinsam eine Webanwendung entwickelt, die robuste Risiko- und Wirtschaftlichkeitsanalysen für Geschäftskunden im Bereich erneuerbare Energien anbieten soll. Die Analysen helfen den Kunden von variate.energy, PV- und Windenergie-Projekte besser planen zu können, indem Risiken aus wetterbedingten Schwankungen schon während der Planung mit einbezogen werden.

Dazu haben wir den von variate.energy entwickelten Algorithmus zur Analyse von wetterbedingten Variabilitäten und deren Effekt auf die Energieproduktion aus Erneuerbaren in die Cloud überführt. Diesen haben wir mit einem Frontend kombiniert, um die Ergebnisse des Algorithmus für die Nutzer einfach abrufbar zu machen.
Durch Low-Code-Tools haben wir die Entwicklungszeit kurz und den Einarbeitungsaufwand gering halten können, sodass die Gründer schon schnell mit einer ersten Lösung auf den Markt gehen können und sich hauptsächlich auf die Entwicklung ihres Algorithmus konzentrieren können.

Die Biberei hat bei der Planung und Umsetzung der Systemarchitektur maßgeblich mitgewirkt. Außerdem haben wir unseren tiefen Einblick in die IT- und Toollandschaft genutzt, um passende Tools auszuwählen und beratend tätig zu werden.

Was ist das Ziel und welche Fragen sind zu beantworten?

Zukünftige Wetterbedingungen sind unsicher, bestimmen aber die Energieproduktion aus Wind- und PV. Um trotz dieser Unsicherheit die Energiewende planbar zu machen, haben die beiden Gründer Charlotte und Joachim variate.energy gegründet. Der entwickelte Algorithmus quantifiziert zukünftige Unsicherheiten im Energieertrag standort- und technologiespezifisch und ermöglicht so robustere Wirtschaftlichkeits- und Risikoanalysen.

Die Ergebnisse des Algorithmus will variate.energy ihren Kunden über eine Webanwendung zur Verfügung stellen. So können Nutzer sich registrieren und individuelle Analysen anfragen, visualisieren und herunterladen.

Wie bei vielen Start-ups ist es für variate.energy wichtig, dass die Entwicklung der Webanwendung effizient gestaltet wird und viel Zeit für die Entwicklung ihres eigentlichen Produktes bleibt. Gleichzeitig gilt es eine skalierbare Lösung zu entwickeln, welche stets die IT-Sicherheit gewährleistet.

Wie sind wir bei der Entwicklung vorgegangen?

Bei der Entwicklung der Anwendung für variate.energy haben wir uns stark an den Bedürfnissen der beiden Gründer orientiert. Das Ziel war nicht nur eine nachhaltige und skalierbare Lösung zu entwickeln, sondern auch darauf zu achten, dass variate.energy die Anwendung selbst betreiben und weiterentwickeln kann.

Wir haben regelmäßig zusammen weitere Schritte, Optionen und Lösungsmöglichkeiten miteinander diskutiert und abgestimmt. Nach Fertigstellung von Teilaspekten der Anwendung haben wir diese rekapituliert, sodass die einzelnen Entwicklungsschritte für beide Gründer nachvollziehbar waren und in Zukunft auch selbst angepasst werden können.

Neben der reinen Entwicklung haben wir zu den Themen Datenschutz und IT-Sicherheit beraten und das Projekt nach den jeweiligen Best-Practices ausgerichtet.

Welche Technologien haben wir genutzt?

Wie bereits beschrieben galt es für das Projekt verschieden Aspekte zu betrachten. Wir haben zum einen den Algorithmus von variate.energy in die Cloud überführt. Zum anderen haben wir eine Webanwendung entwickelt, die es Usern erlaubt sich zu registrieren und Analysen des Algorithmus anzufordern.

Für den Betrieb des Algorithmus in der Cloud kommt Container-Technologie zum Einsatz. Der in ein Docker-Image laufende Algorithmus wird in dem AWS Service Fargate gehostet. Dadurch ist er skalierbar bei gleichzeitig geringem Betriebsaufwand. Die Interaktion mit dem Algorithmus läuft über eine API, welche ebenfalls in AWS betrieben wird. Für das Deployment dieser Komponenten haben wir das Low Code-Tool AWS Amplify benutzt.

Die Webanwendung von variate.energy ist auf der Low Code-Plattform bubble.io entwickelt. Die Daten, welche der Algorithmus berechnet, werden über einen API Connector konsumiert und bereitgestellt. Alle Teile der Webanwendung können über Visual Programming bearbeitet und weiterentwickelt werden.

In der Kombination von AWS Amplify für das Backend in der AWS Cloud und der Webanwendung über bubble.io haben wir es erreicht, dass der Aufwand zum Schreiben von eigenem Code sehr gering ist. Das gibt den beiden Gründern von variate.energy viel Geschwindigkeit und Sicherheit, und erlaubt es ihnen sich auf die Entwicklung des Algorithmus zu konzentrieren.

Wie haben wir zusammengearbeitet?

Für die Koordination der Zusammenarbeit haben wir durchgängig auf remote-Tools gesetzt. In Screensharing-Sessions über zoom haben wir zusammen programmiert und konfiguriert. So konnten wir schnell und einfach auch über große Distanzen hinweg zusammenarbeiten.

Der erzeugte Code ist in den Repositorys von variate.energy abgelegt und dokumentiert. Ebenso sind die bubble.io Anwendung und der AWS Account in der Verwaltung von variate.energy. So stellen wir als Biberei sicher, dass variate.energy nicht von uns abhängig wird und entscheiden kann, wie sich die Zusammenarbeit mit uns gestaltet.

Ein paar Worte über die Zusammenarbeit

„Wir können die Biberei nicht genug loben! Marco und Sarah sind äußerst kompetent und engagiert. Sie haben in kürzester Zeit eine passende Lösung gefunden, und uns in die Lage versetzt, die Entwicklung selbst weiterzuführen.“